André
Gelegenheitsgast

Beiträge: 8
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« Antworten #7 am: 14. Februar 2010, 13:04:15 » |
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Jazz meets Slam - ein voller Erfolg!
Hier der Rückblick auf einen gelungenen Abend: (Die Poeten in der Startreihenfolge)
Vorrunde:
Mahatma Andy: Wartete mit einem Schmankerl für Psychologiestudenten auf: Sein Text "Traum", den er "selbst nicht verstand" war die verbalisierte Depression, ein Text der der Kategorie "Deep Shit" alle Ehre machte.
Team Gunnarmonie: Brachte eine Ballade mit Ausgangspunkt im Kreissaal dar, die sich mit tickenden Lebensuhren, pickenden Tauben, nur ans ficken denkenden Menschen und der Sinnlosigkeit des Daseins beschäftigte.
Steffen Pietzonka: Erzählte vom Versuch, man selbst zu sein, vom Konflikt zwischen Ehrlichkeit und Lüge auf der Suche nach dem wahren Ich und nach der Freiheit.
Selmar Klein: Sein Text "Von der Unmöglichkeit ein Gott zu werden" handelte von Größenwahn, zu vielen Interessen, Enttäuschungen durch übergroßen Wissensdurst und der Erkenntnis: "Ich kann nichts - oder nichts so richtig".
Arne: Arnes Text über das Lachen, schlechte Witze und kichernde Mädels nahm den Humor des Publikums aufs Korn. Seine Theorie von der "Lustbodenkurve" wird vielleicht noch Furore machen.
Frau Wortwahl: Sie brachte ihre Erfahrung zum Ausdruck, ein ganzes Leben an einem Abend zu erleben, sprach über Lust, Liebe, Vertrauen in einer besonderen Nacht, über Liebesversprechen und die Zukunft zu zweit in Höhen und Tiefen und über das Lesen in den Augen des Partners.
Finale:
Selmar Klein: Selmars Finaltext handelte von Erlebnissen in Schrebergärten, über die Umkonventionierung aller Konverntionen, über einen zweiten Freitag, an dem Pipi Langstrumpf das Idol aller Jungs ist. "Die Konvention ist die letzte Stagnations-Station und Deutschland die größte Konventions-Nation."
Frau Wortwahl: In ihrem Text über mehr Liebe, mehr Leidenschaft und mehr "Hrrrmmmm" erzählte sie dem Publikum von Liebesträumen, Dummheiten im Kopf und dem, was egal ist und was jeder irgendwie hat und kann. "Denn Scheiße an den Schuhe, hat doch jeder irgendwie".
Tagessieg:
Deutlich für Frau Wortwahl nach 1-Sekunden-Powerapplaus.
Musikalisch umrahmt wurde der Abend von der genialen Newcomer Band "Artischoque", die Jazz, Ska und andere Musikstile zu Gehör brachte und eine unglaubliche Euphorie und Stimmung im bis auf den letzten Platz gefüllten Cafe Blu des MWG Bayreuth erzeugte.
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