Hier der Pressetext für das Festival, dessen stolzer Bestandteil wir sein dürfen:
Pressemitteilung KONTAKT
Das Kulturfestival KONTAKT überzeugt auch in diesem Jahr durch ein breitgefächertes Programm
In diesem Mai begeht das KONTAKT-Kulturfestival des Kulturrats der Studierendenvertretung Bamberg sein fünfjähriges Jubiläum. Anlässlich dessen haben die Organisatoren keine Kosten und Mühen gescheut ein hochkarätiges Programm für Groß und Klein auf die Beine zu stellen. Die viertägige Veranstaltung findet in Kooperation mit der Universität Bamberg und mit freundlicher Unterstützung des Studentenwerks Würzburg n den altehrwürdigen Räumen der Aula der Universität (ehem.
Dominikanerkirche) in der Dominikanerstraße statt und sind kostenlos zugänglich.
Den Anfang macht, wie schon in den Jahren zuvor, die Eröffnung der Kunstausstellung am Donnerstag, 14.5. um 19.30 Uhr. Die gezeigte Kunst ist in diesem Jahr von besonderer Mannigfaltigkeit. Der Ansatz liegt in den zeitgenössischen Medien, in der Videokunst, in der Fotografie und gerade in den sich anbietenden Zusammenhängen zur klassischen Malerei; hier finden sich Positionen, die in der Kunstlandschaft Bambergs selten in einer übergreifenden und vergleichenden Schau gezeigt werden.
Der Begriff „Gegenstück“ ist programmatisch für die Ausstellung im Sinne des Gegenübers in Kommunikation, Austausch, Einklang und Entsprechung zu den verschiedenen Medien Text, Bild und Ton.
Besonders namhafte, ja sogar international erfolgreiche Künstler_Innen konnten in diesem Jahr für die Ausstellung gewonnen werden. Einige von ihnen sind hier in Bamberg aufgewachsen, in die Ferne gezogen und haben dort Großes erreicht. Andere Künstler_Innen stehen am Anfang ihrer Entwicklung. Für sie ist die Ausstellung eine Gelegenheit, wichtige Kontakte zu knüpfen – und wer weiß, vielleicht finden sie auch im Gegenüber ein „Gegenstück“ auf einer höheren Ebene. Ein künstlerisches Gegenstück ist sicherlich eine inspirierende und gewinnende Alternative zum herkömmlichen Begriff des „Vorbildes“.
Die Besucher_Innen haben in vier Tagen die Gelegenheit, die anwesenden Künstler_Innen persönlich kennen zu lernen. Um die Kontaktaufnahme zu erleichtern, sind in der Broschüre Portraitfotos, nebst Kurzbeschreibungen des künstlerischen Standpunkts, abgebildet.
Die das gesamte Wochenende andauernde Ausstellung wird begleitet von verschiedensten Darbietungen, ob Musik, Theater, Tanz, Zauberei oder Führungen, für jede_n ist etwas dabei. Wer Kultur nicht nur konsumieren, sondern auch selbst sieben Minuten Ruhm einheimsen möchte, kann diesem Drange auf der Offenen Bühne nachgeben. Freitag Abend ab 23 Uhr stehen jedem_r sieben Minuten zur Verfügung, sich das KONTAKT-Festival zu eigen zu machen. Podium und Mikrophone werden gestellt, die meisten Hilfsmittel sind erlaubt. Für etwaige Fragen:
musik@kontakt-festival.deEinen Höhepunkt bildet sicherlich am Samstag, 16.5. um 18 Uhr die Lesung eines „Meisters“ (Der Spiegel): Thomas Gsella, der ehemaligen Chefredakteurs der Satire-Zeitschrift Titanic wird dem Publikum sein jüngstes Werk, "Nennt mich Gott - Das Beste aus 50 Jahren" offenbaren und vielleicht wird die/der eine oder andere ihm zuletzt wahrlich Gottesfurcht entgegenbringen. In dem Band vereint der 50-Jährige ausgewählte Prosatexte und Lyrik der vergangenen 50 Jahre seines Schaffens, wobei gerade auf den im zarten oder besser, zerbrechlichen Alter von elf Monaten entstandenen Reim gespannt sein darf - zeichnete sich schon damals sein Talent ab?
Gleich im Anschluss schwingt sich der Samstag Abend zu einem erneuten Höhepunkt auf: Der Frankenslam 09 beginnt um 21 Uhr und verspricht Wortakrobatik auf höchstem Niveau. In Franken wohnen einige der namhaftesten Talente aus den jungen Literaturgattungen Spoken Word und Poetry, und alljährlich messen sich die herausragendsten Autor_Innen der Region beim Frankenslam, um ihren neuen Champion zu küren. Dieses Jahr wird die hochkarätige Bühnenliteraturshow umrandet von den deutschsprachigen Meistern im Teamwettbewerb, LSD aus Berlin, sowie musikalisch vom weltweit einzigen Poetry-DJ, Rayl Patzak aus München unterlegt.
Samstag und Sonntag wird aber nicht nur für die „Großen“ etwas geboten,sondern auch für Kinder und Kindgebliebene. Allerhand Raum zum Toben, Staunen und Begreifen angefüllt mit Spielen, Schminken, Malen, Zaubern und Entdecken sorgen dafür, dass auch die Kleinen nicht zu kurz kommen. Phantasievolles Panschen ermöglicht Patrick Moos, Begründer der Bamberger Werkstatt -Atelier, Galerie und Bühne, den Kindern mit seinem Kunstworkshop "ART-ige Kinder", zu welchem gleich Samstag 15.30 Uhr und Sonntag 12 Uhr geladen wird.
Zappalott lässt am Samstag um 14.30 Uhr die Kinderaugen staunend dreinblicken, wenn er mit ihnen die Welt verzaubert. Der Zauberer findet in einem Trödelladen ein schönes altes Radio, das er gleich zusammen mit den Kindern ausprobiert. Gemeinsam hören sie Musik und den Wetterbericht und zaubern dabei verrückte Dinge. Mensch traut seinen Augen kaum, wenn Kleiderbügel schweben, Pizzas verschwinden, Regenschirme erscheinen und Ketchupflaschen zu sprechen beginnen. Zappalotts Programm " Radio Ramba Zamba"- bietet ein Kinderzaubertheater mit Klamauk, Zauberei und Pfiff.
Ziel der Initiator_Innen ist es ein ansprechendes Programm für Jung und Alt darzubieten, Künstler_Innen aus allen Bereichen eine Bühne zu geben und
einen offenen Raum der kulturellen Begegnung für ein breites Publikum zu schaffen, was angesichts des hohen Zuspruchs, welcher das KONTAKT-Festival in den vorigen Jahren erfuhr, zu gelingen scheint.
Informationen zu weiteren Programmpunkten sind im Internet unter www. kontakt-festival.de verfügbar.