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12. März 2010, 05:53:00
 
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Autor Thema: 14.02.2010: Fürther Poetry Slam Nr. 28  (Gelesen 391 mal)
Michael Jakob
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« am: 11. Januar 2010, 13:11:32 »

Man sagt ja immer: Das wird ein toller Abend, und eigentlich ist es ja auch (fast) immer so, aber diesmal sag ich es wieder mit vollster Überzeugung. Wenn nicht alle Slammer vorab entscheiden: "Heut probier ich mal was neues" oder "Heute les ich meinen schlechtesten Text" (wobei das auch mal lustig wäre: Die beiden Punkschlechtesten kommen weiter... Mhhh, mal überlegen, was man aus der Idee machen könnte), dann wird das ein Hammer!

Featured Artist ist Grög! aus München. Der Mann hat ein eigenes Soloprogramm, ist Seriensieger der Kiezmeisterschaft und war 2006 im Finale der deutschen Slam-Meisterschaften.

Im Wettbewerb sind:
- Thomas Spitzer, der Seriensieger aus Regensburg, ich habe erst einen Slam moderiert, den er nich gewonnen hat!
- Bo "JAWOLLO!" Wimmer aus Marburg. Der Fangesänge-Spezialist unter den Slammern
- Sylvie le Bonheur aus Mainz. Humoristische Kurzgeschichten mit Hintersinn. Einmal gesehen, sofort verliebt (in die Texte!!!)
- Geraldino aus Nürnberg, der Kinderliederstar erdichtet sich derzeit die Slambühnen der Region
- Carmen Wegge aus München, U20 Finalistin der letzen Meisterschaft
- Martin Geier, immer noch the one and only Kinderslam-Champion
- Moritz Kienemann aus München, 4. Platz bei den U20 Meisterschaften in Düsseldorf
- Katharina Spengler, immer noch amtierende Kirchen-Slam-Championesse und Neu-Fürtherein (zum Slam genau einen Tag)

Los geht es um 20 Uhr, unten im Saal und der Eintritt bleibt wie er ist bei vier Euro. Moderation: Meine Wenigkeit.
« Letzte Änderung: 03. Februar 2010, 20:11:11 von Michael Jakob » Gespeichert

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Maddin
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« Antworten #1 am: 25. Januar 2010, 21:20:12 »

Ich glaube, ich brauche noch ein weiteren Sieg in Fürth.

Tippe somit auf meinen Sieg.

Sagte ich schon, dass ich auf selbsterzeugten Druck stehe.
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« Antworten #2 am: 25. Januar 2010, 23:17:56 »

Martin was hasste für nen Text in petto das du Reihenweise Siege ankündigst... den kannste doch net selbst geschrieben haben  Lächelnd
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Da mir sonst keiner zuhört bin ich hier, denn ihr habt ja keine Wahl.

Susanne du bist mein erste Finale!

Selmar
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« Antworten #3 am: 26. Januar 2010, 17:28:18 »

Ich hab ihm trotz seiner verlockenden Anngebote keinen Verkauft!
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« Antworten #4 am: 27. Januar 2010, 11:00:31 »

Wir reden ja von Siegertexten...
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Susanne du bist mein erste Finale!

Michael Jakob
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« Antworten #5 am: 03. Februar 2010, 20:11:45 »

Frage: Ist DAS ein Line-up oder nicht?
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Michael Jakob
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« Antworten #6 am: 15. Februar 2010, 11:51:58 »

Michls Miniskus sollte recht behalten. Es war ein großartiger Abend! Für viele der beste Slam, der je in Fürth (Hört! Hört!) stattgefunden hat. Einige sagten sogar es war ihr bester Slam überhaupt! Und da ist es doch schön, dass diesen Abend ganz viele Faschings- und Valentinstagsmuffel miterlebt haben. Genauer gesagt: BESUCHERREKORD! Der Umzug in den großen Saal im November hat sich als strategisch richtige Entscheidung erwiesen. Nachteil: Einen größeren Raum hat die Koffer nicht mehr...

Der Slam:
Grög! wärmte die Bühne nicht nur an, er brachte sie zum Lodern. Lyrische Cholerik oder cholerische Lyrik, so genau ist seine Stilrichtung noch nicht erforscht. Jedenfalls weiß jetzt jeder, dass es zum Händchenhalten kräftige käufliche Frauen braucht, wenn man Rachegelüste gegen Frischverliebte hegt...

Bo Wimmer eröffnete mit Türen und weißen Kaninchen, Martin Geier zog nach mit einem Telefonat mit einem Drehbuchautor und "leichten" Änderungen, Geraldino mit Kurzgedichten, äußerst abwechslungsreich und überraschend. Dann die Kathi aus Fürth (Hört! Hört!) mit Texten zum Valentinstag aus zwei unterschiedlichen Beziehungsstadien und als letzte vor der Pause Carmen Wegge, die in einer Höhle die Umwelt fand.

Nach der Pause kam Grög! mit einem Abgesang an den Quelle-Katalog und kulturell wertvoller (weil tödlich endender) Liebe bei Butten, bevor die Punkte noch mal richtig purzelten. Thomas Spitzer über seine coole Oma und Moritz Kienemann mit "Wut". Silvye LeBonheur erklärte uns wie schwierig es ist einen Freund zu finden und warum sie noch Single ist und dann stand auch schon das Finale fest: Spitzer gegen Kienemann, welches letzterer für sich entschied. Mit Applaus und Gepfeif-Gejohle in einer Lautstärke, die Michl bisher nur im Substanz einmal lauter erlebt hat. Also die gefühlt "zweitlauteste Entscheidung" aus 350 erlebten Slams.

WOW!

Hat lange gedauert, bis ich einschlafen konnte. Schön, wenn man nach all den Jahren immer wieder überrascht und begeistert wird. Publikum, Poeten, Dramaturgie: Gestern war alles perfekt! Dickes Lob und danke an alle!
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