Der gestrige Slam in der Koffer war meiner Meinung nach sehr schön.
Kommen wir zu den Fakten:
- Der Lebkuchen wurde alle
- Florian Cieslik kam autopannenbedingt verspätet, rockte aber trotzdem
- Chrissy Renker kam garnicht
Und nun detaillierter:
Der Da musste nach Michls Opfergedichten als erster auf die Bühne und reimte (wirklich gut) von seinem Adventskalender. Klingt langweilig, war aber wirklich gut. Dann musste Katharina Spengler ran (wenn ich mich richtig erinnere) und auch sie brachte einen wirklich guten Text und somit hatten wir einen gelungenen Einstieg in den Slam. Als nächstes kam Markus Köhle auf die Bühne, der erstmal sein Einwortgedicht mit dem Titel "Der Hundemetzger" vortrug ("Waua!") und danach deutlich machte "die anderen, sind niemals wir". Oliver Spenger trug Mundartgedichte vor, hatte einige Lacher auf seiner Seite und verschwand leider nach dem Slam zu schnell, als dass er seine Fahrtkosten bekommen konnte. Martin hatte laut seinem Text vor Tage mal eine Reisetasche absichtlich alleine am Kölner Dom stehen lassen und sich dann gewundert, dass keine Terrorbekämpfer das Ding sprengten. Außerdem machte er deutlich, dass man sehr wohl einen fanatischen Glauben praktizieren darf, wenn es denn der richtige ist. Osama (und seine Halbautomatik) brachten einem Freund den verdienten Frieden und von ihm war auch der Satz des Abends - "Das Glas ist voll: Halb Bier, halb Luft!". Sünnje Crone erzählte eine Geschichte von der Geburt bis zum Tod und zog damit ins Finale ein, ebenso wie Florian Cieslik, der dieses dann auch knapp vor der Dame gewann.
Es kommt nicht oft vor, dass beide Finalisten länger als 30 Sekunden Beifall bekommen - gestern war es so!